MARCEL COTTA ESSAYS
Essays
2025

Verheißung und Eroberung

Über das Unverfügbare

I.

An einem Augustabend steigt eine kleine Gruppe auf das Oberdeck eines unbeleuchteten Doppeldeckers. „Fast die Hälfte aller weltweit existierenden Gaslaternen steht hier in Berlin", erklärt der Führer des Gaslicht-Kultur e.V. mit unverhohlenem Stolz, während der Bus durch Charlottenburg rollt. Die Teilnehmer — meist jenseits der sechzig — lehnen sich vor, um das Besondere besser zu sehen. Keine Insekten umschwirren die Laternen. „Gaslicht ist Natur", murmelt jemand andächtig, während draußen die letzten 20.000 Gaslaternen Berlins ihr gold-gelbes Licht verströmen.

Die Ironie dieser Szene zur Langen Nacht der Museen entgeht den meisten: Sie pilgern zu genau jener Technologie, die einst als Speerspitze der Moderne die Nacht eroberte. Was 1826 mit den ersten Gaslaternen Unter den Linden begann — die systematische Vertreibung der Dunkelheit —, ist heute schützenswertes Kulturgut. Der Förderverein kämpft verbissen um jede einzelne Laterne, kartografiert Denkmalbereiche, organisiert Nostalgietouren. Die einstige Avantgarde der Nachteroberung wird zum bedrohten Biotop. Der Verein verteidigt sein Erbe mit der Inbrunst von Naturschützern. „Die von keiner Elektrolampe auch nur annähernd erreichte Lichtqualität", schwärmt die Werbebroschüre, vergessend, dass man einst genau so über elektrisches Licht sprach, als es das Gaslicht ablöste.

II.

Die Geschichte, die sich in diesem dunklen Bus durch das erleuchtete Berlin entfaltet, ist paradigmatisch für ein größeres Muster. Die Moderne folgt einem eigentümlichen Dreischritt: Sie erobert das Unverfügbare, macht es verfügbar und erzeugt dabei neue, ungeahnte Unverfügbarkeiten. Drei große Kampagnen dieser Eroberung lassen sich unterscheiden, jede mit ihrer eigenen Zeitlichkeit, ihrer eigenen Logik, ihrer eigenen Tragik: die Nacht, der Winter, das Alter.

Die Nacht war die erste Front. Als tägliche Wiederkehr des Unkontrollierbaren zwang sie den Menschen ihren Rhythmus auf. Acht bis zwölf Stunden Dunkelheit, jeden Tag aufs Neue. Die ersten Gaslampen in Paris und London versprachen Sicherheit für die Bürger — wobei es zunächst weniger um Schutz vor der Natur als vor der eigenen Spezies ging: Die dunklen Gassen bargen menschliche Gefahren, das Licht sollte Ordnung schaffen. Doch was als polizeiliche Maßnahme begann, wurde zur kulturellen Revolution.

Als Ludwig XIV. verfügte, dass Paris mit Kerzen zu beleuchten sei, ahnte der Sonnenkönig nicht, welche Lawine er lostrat. Er duldete keine Dunkelheit in seiner Hauptstadt — ein Befehl, der zum Programm der Moderne wurde. Aber erst die industrielle Gasbeleuchtung machte die Nacht wirklich verfügbar. Just in diesem Moment, an der Schwelle ihrer Vernichtung, entdeckte Novalis die Nacht neu. „Heilige, unaussprechliche, geheimnisvolle Nacht", sang er 1800 in seinen Hymnen. Während in London die ersten Gasometer gebaut wurden, feierte er die Dunkelheit als Raum der Liebe, des Traums, des Todes: „Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dünken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geöffnet."

Die Ironie ist atemberaubend: Die Romantik entdeckt die Nacht in dem Moment, da sie zu verschwinden beginnt. Novalis' Hymnen sind keine zeitlose Naturlyrik — sie sind Kampfschriften gegen die Aufklärung im wörtlichsten Sinn. Nicht umsonst heißt sie im Englischen „Enlightenment", nicht umsonst galt das Mittelalter als „Dark Ages". Die Gleichung ist in die Sprache selbst eingeschrieben: Licht gleich Vernunft gleich Fortschritt, Dunkelheit gleich Aberglaube gleich Rückstand. Novalis stellt diese Gleichung auf den Kopf. Seine Nacht gebiert Erkenntnisse, die das Tageslicht nie erreicht. „Muss immer der Morgen wiederkommen? Endet nie des Irdischen Gewalt?" Diese Fragen richten sich gegen eine Moderne, die keine Dunkelheit mehr dulden will. Novalis ahnte, was die Nostalgiker im Berliner Doppeldecker zweihundert Jahre später erleben: dass mit dem Licht auch ein Verlust kommt.

III.

Die Eroberung folgt stets demselben Muster, das sich an der Gaslaterne exemplarisch studieren lässt. Erst ist sie Luxus: Die Reichen leuchten ihre Salons aus, während das Volk im Dunkeln tappt. In Versailles tanzt man bei tausend Kerzen, in den Vorstädten herrscht Finsternis. Dann kommt die Demokratisierung: Gaslampen erst in den besseren Vierteln, dann überall. Die Mittelschicht will teilhaben am Licht. Schließlich der Imperativ: Wer nachts nicht arbeitet, gilt als faul. Die Schichtarbeit wird erfunden. Die eroberte Nacht wird zur Fessel.

Das Perfide an diesem Muster: Die Arbeiter werden doppelt gestraft. Erst vom Luxus ausgeschlossen, dann vom Zwang unterworfen. Der Fabrikarbeiter, der sich keine Kerzen leisten konnte, muss nun in der gasbeleuchteten Fabrik Nachtschichten schieben. Die Dienstmagd, die früher bei Einbruch der Dunkelheit Feierabend hatte, putzt jetzt bis Mitternacht in erleuchteten Herrschaftshäusern. Die Eroberung der Nacht befreit nicht alle gleich — sie schafft neue Hierarchien des Zwangs.

Aber die Geschichte endet nicht mit der Eroberung. Jede eroberte Unverfügbarkeit gebiert neue Sehnsüchte. Heute zahlen gestresste Manager — Enkel jener Fabrikbesitzer, die einst die Nachtschicht erfanden — Tausende für „Darkness Retreats" in völliger Finsternis. Die Lichtverschmutzung wird zum Thema, „Dark Sky Parks" entstehen. Wo einst die Nacht gefürchtet wurde, wird sie nun gesucht — aber als Ware, als Experience, als Wellness-Produkt. Die Ironie ist vollkommen: Die Nachfahren der Lichtbringer zahlen Vermögen, um wieder Dunkelheit zu erfahren.

Der Winter folgte als zweite Kampagne. Jahrtausende lang zwang er zum Rückzug, zur Vorratshaltung, zum Zusammenrücken. Pieter Brueghels Winterbilder aus den 1560er Jahren sind Dokumente einer verschwundenen Kunst: der Kunst des Arrangements mit dem Unverfügbaren. In „Die Jäger im Schnee" (1565) kehren drei Männer mit magerer Beute und müden Hunden heim. Die Bäume sind kahl, der Himmel verhangen. Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Im Tal wird Schlittschuh gelaufen, Kinder spielen auf dem Eis, aus Kaminen steigt Rauch. Die Menschen haben sich eingerichtet.

Was Brueghel zeigt, ist keine Idylle — die Jäger sind erschöpft, die Beute nur ein einziger kleiner Fuchs. Aber es ist auch keine Apokalypse. Der Winter ist weder Freund noch Feind, sondern Bedingung. Man lebt nicht gegen ihn, sondern mit ihm. Die Kälte strukturiert das Leben, schafft andere Tätigkeiten, andere Gemeinschaften. Das gefrorene Wasser wird zur Verkehrsfläche, der Schnee zum Spielplatz, die lange Dunkelheit zur Zeit der Geschichten am Feuer. Eine ganze Kultur des Winters hatte sich über Jahrhunderte entwickelt — Techniken des Überlebens, die zugleich Techniken des Lebens waren.

Dreihundert Jahre später beginnt die Eroberung. Erst entdeckt die Oberschicht den Winter neu — als ästhetisches Erlebnis. Die Grand Tour führt nun auch in die Alpen, die einst als bedrohlich galten. St. Moritz wird vom Bauerndorf zum Kurort der Belle Époque, wo Pelzmäntel über Schlittschuhkufen gleiten. Thomas Manns Zauberberg-Bewohner kurieren ihre Tuberkulose in beheizten Sanatorien, während unten im Tal die Bauern mit der Kälte ringen. Was Brueghels Bauern als harte Notwendigkeit kannten, wird für Städter zur Sensation. Der Wintersport entsteht — erst als aristokratisches Vergnügen, dann als bürgerliche Mode.

Die technische Revolution folgt der ästhetischen. Was in römischen Thermen Luxus für wenige war, wird durch die Zentralheizung zum modernen Standard — aber wieder folgt sie dem bekannten Muster. Erst heizt die Oberklasse, während die Arbeiter frieren. Dann kommt die Demokratisierung: Kohleöfen, Ölheizungen, Fernwärme. Der Winter wird optional. Schließlich der Imperativ: Wer friert, hat versagt. Energiearmut wird zur Schande.

IV.

Die dritte und radikalste Eroberung erleben wir gerade: die des Alters. Während Nacht und Winter zyklisch wiederkehren — und damit immer neue Chancen der Eroberung bieten —, ist das Alter einmalig, irreversibel, final. Seine Eroberung muss daher absolut sein.

Die Zeichen sind überall. Im Silicon Valley lässt sich Peter Thiel Blut von Zwanzigjährigen transfundieren — 8.000 Dollar pro Liter junges Plasma. Der Biotech-Gründer Bryan Johnson schluckt täglich 111 Pillen, misst 78 Biomarker und lässt sich nächtlich von Maschinen überwachen, um seinen „biologischen Alterungsprozess umzukehren". Sein erklärtes Ziel: Mit 45 die Organe eines 18-Jährigen zu haben. Die Ironie, dass er dabei aussieht wie ein mumifizierter Teenager, entgeht ihm. Jeff Bezos investiert Milliarden in Altos Labs, ein Startup, das das Altern „hacken" will wie ein Computerprogramm.

Die Sprache verrät alles: Man altert nicht mehr, man „optimiert seine Longevity". Man geht nicht in Rente, man „pivoted zu neuen Challenges". Gebrechlichkeit ist „suboptimale Performance". Der Tod selbst wird zum „ultimativen Bug", den es zu fixen gilt. Aubrey de Grey, Guru der Unsterblichkeitsszene, verkündet: „Der erste Mensch, der 1000 Jahre alt wird, ist bereits geboren." Das Publikum — Durchschnittsalter 65 — applaudiert frenetisch.

Diese Verweigerung des Alters markiert einen radikalen Bruch mit allem, was Menschsein jahrtausendelang bedeutete. Die Griechen kannten die Kalokagathia, die Einheit von Schön und Gut — aber ihr Ideal des Menschen schloss das würdevolle Alter ein. Sokrates war siebzig, als er den Schierlingsbecher trank, und galt gerade in seinem Alter als Inbegriff der Weisheit. Die römischen Senatoren hießen so nach dem „senex", dem Alten. Alter bedeutete Erfahrung, Urteilskraft, Autorität. Heute undenkbar: Ein siebzigjähriger Startup-Gründer gilt als inspirierend, ein siebzigjähriger Weiser als irrelevant. Wir haben das Alter seiner symbolischen Würde beraubt und nur die nackte Biologie übrig gelassen — die es nun zu „hacken" gilt.

Das Muster wiederholt sich mit erbarmungsloser Präzision — bei der Nacht, beim Winter, und nun beim Alter. Immer derselbe Dreischritt: Erst ist es Privileg der Reichen, dann Sehnsucht der Massen, schließlich Pflicht für alle. Erst können es sich nur wenige leisten, dann wollen es alle haben, am Ende muss jeder mitmachen. Die Befreiung wird zum Zwang. Erst ist Jugendlichkeit Privileg der Reichen — sie können sich die Treatments, die Personal Trainer, die Stammzellkuren leisten. Dann will die Mittelschicht mithalten: Fitnessstudios für Senioren, Yogakurse ab sechzig, „Best Ager"-Marketing überall. Schließlich wird es zum Imperativ: Wer mit siebzig nicht mehr aussieht wie fünfzig, wer nicht lebenslang lernt, wer aufhört zu „wachsen" — der hat aufgegeben.

Die Eroberung des Alters ist radikaler als alle vorherigen. Die Nacht kehrt jeden Morgen wieder, man kann sie ausschlafen. Der Winter kommt jedes Jahr, man kann in den Süden fliehen. Aber das Alter? Es gibt keinen Morgen danach, keinen Frühling. Die Eroberung muss total sein.

V.

An diesem Punkt offenbart sich die tiefere Logik dieser Eroberungen. Es geht nicht einfach um technischen Fortschritt oder gesteigerten Komfort. Es geht um die Abschaffung der Rhythmen, die einst das menschliche Leben strukturierten.

Die Nacht erzwang Ruhe und schuf Raum für Träume, Intimität, Regeneration. Sie war die tägliche Grenze, die uns zwang innezuhalten. Im Schutz der Dunkelheit entstand eine andere Form der Gemeinschaft — intimer, leiser, langsamer. Die Liebenden fanden sich ohne Worte, die Kinder lauschten Geschichten, die Alten blickten in die Sterne.

Der Winter forderte Vorsorge und belohnte mit Zusammenhalt. Die Kälte zwang zur Kooperation: Man teilte Holz und Wärme, rückte zusammen, erzählte sich Geschichten am Feuer. Die erzwungene Untätigkeit wurde zur Zeit der Reflexion, des Handwerks, der Weitergabe von Wissen.

Das Alter brachte die Erlaubnis zur Langsamkeit. Die Alten wussten, was sie nicht mehr mussten. Sie durften vergessen, durften müde sein, durften den Jungen das Feld überlassen. Ihre Autorität beruhte nicht auf Leistung, sondern auf Erfahrung.

Was aussah wie Beschränkung, war Gleichgewicht. Die Nacht erzwang Ruhe — aber diese Ruhe entstand von selbst, ohne Planung, ohne Anstrengung. Der Winter erzwang Zusammenhalt — aber dieser Zusammenhalt kostete keine Willenskraft. Das Alter erzwang Langsamkeit — aber diese Langsamkeit war Erlaubnis, nicht Aufgabe. Niemand musste wollen, was die Materie erzwang.

Heute müssen wir herstellen, was früher entstand. Achtsamkeits-Apps sollen ersetzen, was die Dunkelheit erzwang. Team-Building-Seminare sollen ersetzen, was die Kälte erzwang. Anti-Aging-Protokolle sollen ersetzen, was das Alter erlaubte. All das kostet Energie, Geld, Aufmerksamkeit — und funktioniert schlechter als das Original.

Was wir mit Gewalt erobern, wird auf höherer Ebene wieder unverfügbar. Die eroberte Nacht kehrt zurück als Schlaflosigkeit, der klimatisierte Winter als Einsamkeit in beheizten Wohnungen, die ewige Jugend als Erschöpfung vom ewigen Neuanfang.

VI.

Im unbeleuchteten Bus durch Charlottenburg wird diese Dialektik sinnfällig. Die Passagiere, die hier dem Gaslicht nachtrauern, verkörpern selbst die Ironie der Geschichte: Sie pilgern zu genau jener Technologie, die einst die Nacht eroberte. Was ihre Vorfahren als Fortschritt feierten, verteidigen sie als Tradition. Die Gaslaterne, einst Feindin der Nacht, gilt nun als ihre letzte Verteidigerin gegen die LED-Flut.

„3.300 Laternen konnten wir unter Denkmalschutz stellen", erklärt der Führer, während draußen eine weitere Gaslaterne von Monteuren demontiert wird. Die Eroberer von einst sind die Besiegten von heute. Die Moderne frisst ihre Kinder mit der Präzision eines Uhrwerks. Was Novalis in seinen Hymnen ahnte, bestätigt sich: Mit dem Licht kommt auch ein Verlust.

Vielleicht liegt darin eine Hoffnung. Wenn jede Eroberung zur Tradition wird, jeder Fortschritt zum Denkmal, dann ist keine Eroberung endgültig. Die Nacht, der Winter, das Alter — sie mögen domestiziert sein, aber nicht gezähmt. In den Rissen der Dauerverfügbarkeit wächst die Sehnsucht nach dem Unverfügbaren.

Die Tour endet am Charlottenburger Schloss. Die Teilnehmer steigen aus, manche fotografieren die Gaslaternen mit ihren Smartphones — Geräte, die heller leuchten als jede Gaslampe. Sie dokumentieren mit der Technik von morgen die Technik von gestern, um die Technik von heute zu kritisieren. Ein letztes Paradox dieser Nacht.

In ein paar Jahren werden auch diese letzten Gaslaternen verschwunden sein, ins Museum verbannt neben Kohleöfen und — wer weiß — vielleicht neben den ersten Anti-Aging-Kliniken. Denn auch diese Eroberung wird enden, wie alle zuvor.

Die Frage ist nur: Was bleibt noch zu erobern? Die Nacht ist besiegt, der Winter klimatisiert, das Alter wird gerade abgeschafft. Nur eine Unverfügbarkeit wartet noch, die ultimative: der Tod selbst. Die Unsterblichkeits-Startups arbeiten bereits daran. „Death is optional", verkünden sie. Doch wenn selbst der Tod verhandelbar wird — was wird dann aus uns?

Vielleicht werden unsere Nachfahren eines Tages „Sterblichkeits-Retreats" buchen, um wieder zu erfahren, was Endlichkeit bedeutet. Vielleicht werden sie durch Museen wandern, in denen ausgestellt ist, was Menschen einmal ausmachte: die Fähigkeit zu altern, die Kunst des Winters, die Gnade der Nacht. Vielleicht werden sie uns beneiden um das, was wir gerade dabei sind zu verlieren: die Rhythmen, die unserem Leben Struktur gaben, die Grenzen, die uns menschlich machten.

Der Bus fährt davon, unbeleuchtet, ein dunkler Schatten in der strahlenden Stadt. Zurück bleiben die Gaslaternen, 20.000 kleine Flammen gegen die Nacht. Keine Insekten umschwirren sie, keine Motten verbrennen in ihrer Hitze. „Gaslicht ist Natur", hatte jemand während der Fahrt gesagt. Er hatte recht, nur anders als gemeint: Nicht das Gaslicht ist Natur, sondern die Sehnsucht danach. Die Sehnsucht nach dem, was wir erobert und dabei verloren haben. Sie ist das einzig Unverfügbare, das uns bleibt — und vielleicht das einzige Licht, das keine Lebewesen in die Irre führt, um sie zu vernichten. Im Gegensatz zu all unseren Eroberungen lockt sie uns nicht mit falschen Versprechungen ins Verderben. Sie zeigt nur, was fehlt.